Kommentare (15)

  • Ingo

    Ingo

    24 Februar 2013 um 11:38 |
    "nur wenn diese Einträge "
  • Michael Zwahlen

    Michael Zwahlen

    19 Januar 2013 um 09:56 |
    Karl Edmund, das sind zwei verschiedene Dinge: Ein Fotograf hat das Urheberrecht an den Fotos, die er erstellt. Das heisst aber nicht, dass es nicht noch andere Rechte geben kann, zum Beispiel Persönlichkeits- oder Markenrechte. Die Veröffentlichung von Bildern mit Personen ist nur gestattet, wenn die abgebildeten Personen dazu ihr Einverständnis gegeben haben oder wenn sie im Gesamtbild unbedeutend sind, z.B. bei einem Panorama des Reichstags in Berlin. Man kann auch nicht in eine Galerie gehen, ein Foto von einem Picasso schiessen und das Foto dann hinterher auf einem T-Shirt verkaufen.
  • Karl Edmund

    Karl Edmund

    16 Januar 2013 um 07:15 |
    ich wurde vor zwei Jahren von einer ehemaligen Freundin bei der Polizei angezeigt, weil ich Urlaubsfotos aus dem Jahre 1990 bei Facebook hochgeladen hatte. Hätte gegen das Kunsturheberrechtsgesetz verstossen, das sei strafbar. Nur das im Gegensatz zu dem hier aufgeführtem nicht die ex-Freundin die Fotos geschossen hatte, sondern ich. Von der Staatsanwaltschaft habe ich die Auflage bekommen, dass ich nicht mehr in ihre Nähe kommen darf, somit auch nicht mehr das Haus betreten kann, wo ihre Eltern wohnen, mit denen ich noch Kontakt habe. Andernfalls droht eine Haftstrafe von einem Jahr. Der ex-Freundin wurde von der Staatsanwaltschaft geraten, mich privat zu verklagen - dazu sollte sie sich an einen Rechtsanwalt wenden. Das war ihr dann wohl doch zu teuer, denn danach passierte nichts mehr.....
    Wenn ich hier lese, das nur der Urheber - also der Fotograf - an den Fotos Rechte hat, frage ich mich, wieso überhaupt gegen mich ermittelt wurde.
  • Michael Kothe

    Michael Kothe

    10 Januar 2013 um 11:32 |
    Gestern hat Sony seine Foto-Communty relaunched. Abgesehen von den haarsträubenen AGB, kann jedermann hochgeladene Fotos mit diversene Communities (Facebook / Twitter / etc. ) sharen. Es gibt keine Möglichkeit, für den Fotografen die Sharefunktion zu unterbinden. Was für Gefahren können durch eine solche Funktion entstehen? Bei SWR3 wurde gerade darauf hingewiesen, dass ähnliche Funktionen Abmahnungen zur Folge haben können.
  • phil

    phil

    09 Januar 2013 um 13:49 |
    Da Frau Schmidt auf pixelio gehostet hat, der Anbieter aber mit folgender Tagline wirbt "pixelio.de - Deine kostenlose Bilddatenbank für lizenzfreie Fotos" - wie kann dann überhaupt Schadensersatz im Sinne der fiktiven Lizenzgebühr erhoben werden? Impliziert lizenzfrei nicht automatisch eiin Verständnis von 0.00,-Lizenzgebühr??
  • leningratt

    leningratt

    06 Januar 2013 um 20:56 |
    was ich ja interessant finde ist:

    wenn ich einen link in einem kommentar zu einem post hinterlasse kann ich nicht unterbinden dass das bild präsentiert wird. ist facebook hier in einer bringschuld dieses feature nachzuliefern?

    PS: die fehlermeldung beim captcha is als überschrift, ziemlich brutal!
  • Ben Bucksch

    Ben Bucksch

    05 Januar 2013 um 15:47 |
    Sehr geehrter Herr RA Weiß,

    meines Wissens betrifft das deutsche Urheberrecht keine Zitate, Kommentare und Satire - das ist ausdrücklich im Gesetz geregelt, im UrhG §51 und §50.

    Eine Vorschau für einen manuell gesetzten Link ist meiner Ansicht nach eindeutig sowohl ein Zitat (eine Vorschau ist ein Auszug des Originals) als auch ein Kommentar (der eigentliche Grund des Links).

    Durch die Vorschau wurden "Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt", was genau eine der Definition des Zitats ist (§51 2.).

    Somit kann meines Verständnisses nach das Urheberrecht gar nicht greifen und somit besteht auch kein Beschwerdegrund und Abmahngrund.
  • schlaubi

    schlaubi

    04 Januar 2013 um 15:56 |
    ..ja..aber...
    facebook ist copyright-grauzone und die mahnung kann nur an fb gehen bzw. gegen fb laufen, da ja alle bildinhalte aller fb user facebook gehören - nicht den usern.
  • Michael M

    Michael M

    04 Januar 2013 um 14:42 |
    Sind Sie sicher, dass der Link per Hand kopiert wurde und nicht etwa ein vorhandener Like-Button genutzt wurde? In letzterem Fall würde ich den Seitenbetreiber in Regress nehmen, da er mit dem Like-Button ja explizit die Nutzung des Vorschaubilds auf Facebook ermöglicht, ja geradezu darum gebeten hat.
  • Mark Bröcker

    Mark Bröcker

    04 Januar 2013 um 14:31 |
    auch wenn es natürlich nur ein Nebenschauplatz ist,
    wie kommt man auf den "Gegenstandswert" 6000,- - wäre es nicht, wenn schon ein oberer "Wunsch" auf Bezahlung angegeben wird 1200,-?
    >Weiter werden in der Abmahnung der Kanzlei Pixel.Law im Auftrag der >Frau Gabi Schmidt Kosten der Abmahnung in Höhe von 546,69 EUR
    >(Gegenstandswert 6000 EUR, 1,3 Geschäftsgebühr zuzüglich >Auslagenpauschale) geltend gemacht
  • Mitch

    Mitch

    04 Januar 2013 um 13:24 |
    Hallo zusammen,

    könnte mir bitte jemand mal folgenden Sachverhalt erklären: Ich nutze auf meiner Website auch StockImages die ich dort korrekt mit Copyright ausweise. Ich habe keine dieser StockImages bei Facebook hochgeladen und verwende sie auch nicht als Profilbild dort.

    Kopiert jetzt also jemand ein Link zu einem Artikel auf meiner Homepage, in dem sich ein StockImage befindet, das dann als Thumbnail bei Facebook angezeigt wird, liegt demzufolge eine Urheberrechtsverletzung vor? Wer wird denn dann bestraft - der Nutzer, der den Link ins soziale Netzwerk gesetzt und die Thumbnail-Funktion nicht deaktiviert hat, oder ich als Seitenbetreiber - der allerdings das StockImage ja nicht selbst in Facebook integriert hat.

    Am sichersten wäre es demzufolge also:

    a) Nutzer verzichten auf das Vorschaubild

    b) Ich als Seitenbetreiber unterbinde per MetaTag das Einlesen von StockImages aus meiner Seite, indem ich ein eigenes Thumbnail festlege.

    Freue mich über Antworten!

    Danke!
  • Tobias R.

    Tobias R.

    04 Januar 2013 um 11:14 |
    Ist bekannt, wie die Klägerin von Urheberechtsverletzung Kenntnis erlangt hat?

    Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, aber viele Facebook-Nutzer scheinen Facebook als einen privaten Raum wahrnzunehmen, in dem sie sozusagen unter sich sind. Nun lässt sich zwar vermuten, dass das streitbare Objekt in einer öffentlichen Facebook-Timeline geteilt wurde. Dann wäre der Sachverhalt eindeutig und die Abmahnung nachvollziehbar.

    Was aber, wenn nicht und die betreffliche Timline nur für Freunde oder sogar eine eigens erstellte Liste von Facebook-Usern zugänglich war (Privatsphäreneinstellungen)?

    Muss man derzeit davon ausgehen, dass Kanzleien oder Dekekteien in Sozialen Netzwerken verdecktes Social Engineering betreiben und sich über bestimmte Ermittlungsmethoden (Freundschaftsanfrage durch angeblich alten Schulfreund etc.) diese Informationen beschaffen? Falls dem so ist: Wäre solche „Ermittlungsarbeit“ noch im Rahmen geltender Gesetze?

    Können Kanzleien, die eine Abmahnung verschicken, zu einer Offenlegung gezwungen werden, wie sie an das Wissen des Rechtsverstoßes gelangt sind? Ich frage auch deshalb, weil es Gerüchte über sog. Abmahnungs-Crawler gibt, die angeblich, das Netz geziehlt nach Verstößen durchforsten. Letztes hätte einen orwellschen Charakter.
  • Ink

    Ink

    04 Januar 2013 um 10:53 |
    Ja, aber da Pixelio ja Facebook nutzt und im Quelltext in en Meta Befehlen deren Funktionen nutzt

    meta property="fb:admins"

    muss man doch davon ausgehen das die Pixelio Inhalte dort auch entsprechend genutzt werden. Darüber hinaus liegt es doch hier an Pixelio, die nutzen bereits Open Graph / Facebook Meta tags, es wäre also ein leichtes wenn das der Dienst von Pixelio vorsehen würde entsprechend im Quelltext die Anzeige von Vorschaubildern auf Facebook zu unterbinden! Also meiner Meinung nach gehört die Anzeige eines Vorschaubildes auf Facebook zum Service von Pixelio, die Facebook ja bereits technisch in ihre Plattform eingebunden haben!?
  • Jens Best

    Jens Best

    03 Januar 2013 um 18:49 |
    Naja, im Kern geht es um einen vergleichbaren Vorfall, wie er auch schon im Urteil des BGH 2010 entschieden wurde. Siehe "Thumbnail"-Urteil http://www.telemedicus.info/article/1763-Die-Thumbnail-Entscheidung-des-BGH-im-Detail.html
  • Michael Zwahlen

    Michael Zwahlen

    03 Januar 2013 um 17:08 |
    Es erscheint mir zweifelhaft, ob die Anzeige eines "Vorschaubildes" alleine vor Gericht im Zweifelsfall eine Verletzung darstellen würde. Schliesslich ist der BGH doch bereits zu der Entscheidung gekommen, dass die Bildersuche von Google auch ohne ausdrückliche Genehmigung der Urheber davon ausgehen darf, dass diese mit einer Bereitstellung der öffentlich gemachten Inhalte im Rahmen der Suchfunktionen einverstanden ist.

    Könnte man hier nicht analog schlussfolgern, dass auch eine Verlinkung auf einen veröffentlichten Inhalt ebenso als Teil der zu erwartenden Funktionen des Internets darstellt, mit der man sich als Inhaber einer Webseite automatisch einverstanden erklärt?

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