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Verbindliche Feststellungen von Rauchschäden im Übergabeprotokoll


Wenn der Mieter einer Wohnung besonders stark raucht, können dadurch Schäden entstehen, die durch allgemein übliche Maßnahmen nicht mehr behoben werden können. Sind dann besondere Arbeiten notwendig, um den vertragsgemäßen Zustand der Wohnung wiederherzustellen, ist der Mieter schadensersatzpflichtig.

Wenn diese Schäden im Auszugsprotokoll jedoch nicht vermerkt werden und festgestellt wurde, "In den Wohnräumen wurde zeitweise geraucht, keine Beschädigung feststellbar", kann der Vermieter die Renovierungskosten nicht mehr geltend machen, auch wenn die zusätzlichen Arbeiten weit über das übliche Maß hinausgehen. In diesem Falle kann sich der Vermieter auch nicht darauf berufen, dass der Mieter durch Dauerlüften vor der Übergabe den wahren Zustand der Wohnung verschleiern wollte.

Urteil des AG Leonberg vom 14.12.2012

7 C 676/12

WuM 2013, 219


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