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Gartenbepflanzung hinter einer aufgestellten Sichtschutzwand

Neues Urteil zur bayerischen Grenzabstandsregelung bei einer Gartenbepflanzung hinter einer aufgestellten Sichtschutzwand


In Bayern müssen Grenzabstandsvorschriften zur Grundstücksgrenze von 50 Zentimetern respektive zwei Metern nicht eingehalten werden, wenn sich die Anpflanzung direkt hinter einer Mauer oder einer Einfriedung befindet. Diese Regelung trifft aber nur dann zu, wenn die Anpflanzungen - im verhandelten Fall handelte es sich um Tuja-Hecken - den Sichtschutz nur unerheblich überragen.

Im hier erwähnten Urteil nahm das Amtsgericht München ein erhebliches Überschreiten an, wenn die Pflanzen mehr als 20 Zentimeter über die Wand hinausragen. Dem Grundstückseigentümer wurde auferlegt, die Hecke und auch deren Wurzeln - welche bereits Schäden auf der Terrasse des Nachbargrundstücks hinterlassen haben - zurückzuschneiden.

Urteil des AG München vom 29.03.2012
173 C 19258/09
Justiz Bayern online


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