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Adressbuchbetrug


Ein Formular, welches irgendwie an die Gelben Seiten, etwas Offizielles oder Offiziöses erinnert, liegt dem Schreiben bei. Auf dem Formular steht der eigene Name, die eigene Adresse und ein Reihe weiterer Da­ten.

Unbekannte Register

Natürlich soll man das Formular schnellstmöglich unterschrieben zu­rücksenden. Wenn Sie das getan ha­ben, ist es zu spät. Sie stehen dann in einem Register, das niemand kennt und das wahrscheinlich nirgends be­worben wird. Dennoch müssen Sie dafür in zwei Jahren ein Entgelt in Höhe von etwa 1.000 bis 2.000 Euro bezahlen. Was tun, wenn man einem so genannten Adressbuchbetrüger aufgesessen ist?

Natürlich soll man das Formular schnellstmöglich unterschrieben zu­rücksenden. Wenn Sie das getan ha­ben, ist es zu spät. Sie stehen dann in einem Register, das niemand kennt und das wahrscheinlich nirgends be­worben wird. Dennoch müssen Sie dafür in zwei Jahren ein Entgelt in Höhe von etwa 1.000 bis 2.000 Euro bezahlen. Was tun, wenn man einem so genannten Adressbuchbetrüger aufgesessen ist?

Anfechten, und zwar wegen Irrtums. Der Irrtum kann sich darauf bezo­gen haben, dass man gar keinen ent­geltlichen Vertrag abschließen woll­te und/oder vor allem nicht mit die­ser Firma. Die Anfechtung muss in­nerhalb von zehn Tagen ab Kennt­nis vom Anfechtungsgrund beim Gegner sein. Mit der Irrtumsanfech­tung kann man auch gleich die Arg­list-Anfechtung verbinden.

Dann könnte ein Vertrag allein des-wegen unwirksam sein, weil die An­gebotsfrist abgelaufen ist, Sittenwid­rigkeit kann man natürlich auch einwenden oder sich auf einen Eini­gungsmangel berufen.

 

Langer Atem

 

Alleine werden Sie allerdings nicht klar kommen. Sie brauchen einen Anwalt, der Sie hartnäckig vertritt. Leider können die "Adressbuchbe­trüger" auf eine ganze Reihe gewon­nener Prozesse verweisen. Die Ge­richte haben eine gewisse Neigung, den Bürger zu bestrafen, der zu sorg-los ist. Warum das so ist, weiß nie­mand. Vielleicht aus Tradition, weil das "schon immer so war". Aber mit etwas Mühe kann man sich recht häu­fig erfolgreich gegen eine solche For­derung wehren.


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