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Abmahnung Foto- und Grafikservice Petra Heide - Aidenbach


Uns liegt eine urheberrechtliche Abmahnung der Firma Foto- und Grafikservice Petra Heide aus Aidenbach vor.

Wegen der angeblich widerrechtlichen Verwendung von Fotographien in Online-Auktionen bei ebay macht Frau Heide in eigenem Namen einen urheberrechtlichen Unterlassungsanspruch geltend und läßt dazu auffordern, die dem Abmahnschreiben beigefügte strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.

Dem Abmahnschreiben liegt eine „Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung“ im Entwurf vorformuliert bei. Nach diesem Entwurf soll man sich zur Unterlassung verpflichten, die urheberrechtlich geschützten Bilder ohne Genehmigung für ebayauktionen zu benutzen, kopieren oder anderweitig in Verkehr zu bringen.

Ebenso soll eine Vertragsstrafe für jeden Fall der Zuwiderhandlung unter Ausschluss der Einrede des Fortsetzungszusammenhangs in Höhe von 5.001,00 EUR versprochen werden.

Letztlich verlangt Frau Petra Heide für die angeblich rechtswidrige Nutzung eines Fotos einen Betrag in Höhe von 120,00 EUR zuzüglich einer Auslagenpauschale von 7,50 EUR für – so wörtlich – „Unkosten, Port“.

Die von Frau Heide vorformulierte strafbewehrte Unterlassungserklärung ist unseres Erachtens viel zu weit gefaßt und sollte daher nicht ohne vorherige Änderungen abgegeben werden. Hierfür wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt im Urheberrecht.

Ihr Ansprechpartner

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Kommentare (26)

  • Moechte_anonym_bleiben

    09 Juli 2012 um 14:00 |
    Liebe Leserinnen und Leser,
    auch ich als Betroffene kann nur zügigen Kontakt zu einer Rechtsberatung/Rechtsanwalt empfehlen.

    Ich selbst bin - zwar nicht unverschuldet - aber durch einen "dummen" Fehler an eine Abmahnung der viel beschriebenen Dame gelangt.
    Da ich noch nie mit dem Gesetz in Konflikt kam, scheute ich zunächst aus persönlichen Gründen den Kontakt zu einer Rechtsberatung und schätzte die Angelegenheit völlig falsch ein. Ich beantwortete das Schreiben der H., es folgte ein Schriftwechsel mit sehr deutlichem Tonus.
    Somit zahlte ich dann die Schadenersatzforderung und sicherte zu, das strittige Bild nicht zu verwenden - was ich ohnehin nicht wollte, da es sich tatsächlich um einen Fehler handelte.
    Der H. allerdings schien dies nicht auszureichen, denn ich unterzeichnete das vorgefertigte Schreiben nicht in der gewünschten Form.
    Somit erhielt ich trotz Zahlung die Klage.
    Das war der Moment in dem ich dann - leider viel zu spät - einen Rechtsanwalt einschaltete.
    Es erfolgte eine "Einigung" (ich hoffe als Leie dies grob richtig umschrieben zu haben) und ich hatte dann nun zu zahlen:
    - Bereits geleistete Schadenersatzforderung
    - Meine Rechtsanwaltskosten
    - Kosten der gegn. Anwälte (+ Kosten f. einen Gerichtsvollzieher weil ich eine Rechnung nicht erhalten habe - knapp 100 € f. d. Gerichtsvollzieher. Wohingegen eine Zahlungserinnerung/Mahnung sicherlich machbar und günstiger gewesen wäre)

    ... und dies war noch nicht alles... Eine weitere Zahlungsaufforderung bez. Schadenersatzes flatterte mir ins Haus... Schier ein Fass ohne Boden.

    Also bitte liebe "Leidensgenossen" - kümmert euch direkt um eine Rechtsberatung. Auch wenn dies schon etwas kostet. Ich finde, vernünftige Anwälte haben diesen Lohn auch verdient und günstiger wird es im Alleinekampf leider nicht.

    antworten

  • Klartexter

    17 April 2012 um 22:01 |

    Wo ist die Grenze zwischen Privatanbieter und Profi-Seller, denn beide handeln doch Gewinnorientiert? Handelt jemand Privat weil er an der Steuer vorbei verkauft? Die Zahl der Bewertungen ist sicherlich kein Kriterium, gibt ja genug Private mit mehreren Hundert Bewertungen aber auch Profis mit nicht mal 50.

    ...um diese Frage nochmal genauer zu beantworten: Profiseller sind in der Regel gewerbliche Anbieter, erkennbar an vielen (häufig identischen) Neuwaren und / oder einem Warenumsatz, mit dem man unter Umständen seinen Lebensunterhalt gestalten kann. Ein Profiseller mit 50 Bewertungen müßte da schon Luxusyachten verkaufen, um über die Runden zu kommen. Es sei denn, er hat TÄGLICH 50 Bewertungen oder vor ein paar Tagen angefangen. Profiseller/ gewerbliche Anbieter werden sich mit Flohmarktartikeln kaum über Wasser halten oder müssen gewaltige Umsätze generieren.

    Privatanbieter sind überwiegend mit Gebrauchtwaren vertreten, gern getragene Kleidung, Flohmarktartikel, Dachbodenfunde und Verkauf von Einzelteilen. Kaum identische Waren. Die Gewinnabsicht ist fraglich, da der Verkaufspreis meist unter dem (einstigen) und selbst bezahlten Einkaufspreis liegt.

    Die Bewertungshäufigkeit muß auch die Jahre der ebay-Zugehörigkeit in berücksichtigen. 1000 Bewertungen in sechs bis acht Jahren sind zum Beispiel in meinem Bekanntenkreis keine Seltenheit, zumal ebay die Bewertungen als Käufer mit einrechnet. Man muß dann also nochmal genauer schauen, wie viele Verkaufs- und wie viele Ankaufsbewertungen es gibt. Ums an einem Beispiel noch deutlicher zu machen: 700 Ankaufs- und 300 Verkaufsbewertungen in 8 Jahren lassen kaum auf einen Profiseller schließen - oder da werden Luxusartikel vertickt um irgendwie einen Nebenverdienst hinzubekommen.

    Deswegen sehe ich bei unterschiedlichen Anbietern ganz unterschiedliche Ursachen, wie ein Foto bei ebay landet. Reden wir von Erst- oder Wiederholungstäter? Geht es um Bequemlichkeit, Unachtsamkeit, Unwissenheit oder eine bewußte Tat? Dazu kommt, daß es mit Aufwand produzierte und Fotos mit weniger Aufwand gibt. Bilder, deren Shooting von einem Auftraggeber bezahlt wurde und andere, bei denen das nicht der Fall ist. Bilder und Filme die online stehen und bewußt dem product-placement dienen sollen (manche Firmen haben ganze Abteilungen dafür - Filmchen und Fotos bei youtube und Facebook möglichst breit zu streuen) und andere, die strikt geschützt werden. Fotos, die sich auch sonst am Markt verkaufen lassen und andere, die schlicht im Keller vergammeln würden.

    Gott sei Dank ist die Weltsicht vieler Gerichte nicht so wie Ihre. Bei Ihnen klingt das nämlich nach "lebenslänglich Knast" für alle "Verbrecher" - egal, ob eine rote Ampel ignoriert oder jemand ermordet wurde. Strafe muß halt sein. Das finde ich mit Verlaub ein wenig "einfach"...

    antworten

  • Klartexter

    17 April 2012 um 19:15 |
    Ich verstehe Ihre Argumentation nicht. Soll es also erlaubt sein sich etwas kostenlos, ohne zu fragen zu nehmen (also klauen) weil es eh schon da ist?

    Wo ist die Grenze zwischen Privatanbieter und Profi-Seller, denn beide handeln doch Gewinnorientiert? Handelt jemand Privat weil er an der Steuer vorbei verkauft? Die Zahl der Bewertungen ist sicherlich kein Kriterium, gibt ja genug Private mit mehreren Hundert Bewertungen aber auch Profis mit nicht mal 50.

    Wie hoch sind den die Kosten für ein "simples Katalogfoto"? Kann ja nicht in Ordnung sein, dass die großen Verkäufer die Produktionskosten für individuelle Werbung stemmen müssen und die kleinen sich dann kostenlos an den gleichen Bildern bedienen dürfen.

    Und Foto-klau muss doch nun wirklich nicht mehr sein, jedes Billig-Handy hat inzwischen schon eine Kamera eingebaut. Es kann also nur Faulheit sein warum man sich fremde Fotos zieht. Selber Schuld kein Mitleid.

    Ich bin mir nicht ganz sicher was lächerlicher ist. Sich zu wehren weil man nicht einverstanden damit ist, dass jemand Werbung für seine Verkaufsaktivitäten mit fremden Fotos macht oder sich einzureden das es völlig ok war zu klauen? Verdrehtes Rechtsverständnis könnte eine Möglichkeit sein, offensichtlicher gehts ja wohl kaum...

    Gruß Schorsch

    Sie verstehens nicht. Es ging nie um "Straffreiheit" und freie Bedienung. Meine Argumentation geht dahin, daß Streitwerte realistisch bleiben sollten und dazu gibts hinreichend viele OLG-Urteile, die etwas Klarheit in die Sache bringen.

    Einen Unterschied zwischen Privatanbieter und Profiseller gibt es ganz klar - denn die meisten Privatanbieter haben keine Ahnung von Urheberrecht, was ich von einem Profiseller schon erwarten würde. Das gilt vor allem, wenn er mehrere Artikel mit geklauten Fotos bewirbt und das wiederholt tut. Für den unwissenden Endanwender daheim reicht ein kleiner finanzieller Warnschuß vollkommen aus - da muß man nicht gleich vierstellige Keulen auspacken. Es sei denn, man hat es außergewöhnlich nötig ;-)Man spricht auch von "Kanonen auf Spatzen" - vielleicht schon mal gehört. Im Wiederholungsfall und bei hartnäckigen Dummköpfen ist das natürlich etwas anderes.

    Die alleinerziehende Mutter, die sich mit dem Verkauf gebrauchter Klamotten oder der Veräußerung eines Fehlkaufs Geld zurück in die Kasse holt, wird hier aber auch ganz bös angefahren. Und das ist im Zweifel die, die sich nicht mal anwaltliche Beratung leisten kann. Daß in ihrem Fall beim Verkauf eine "Gewinn"-Absicht unterstellt werden kann, wage ich zu bezweifeln - es geht eher darum ein wenig vom vorher investierten Geld in die Kasse zurückzuholen und den Verlust zu begrenzen. Einfacher ist natürlich alles und jeden in einen Topf zu schmeißen und in diesem Fall die Moral, die man sich selbst auf die Fahnen schreibt mal schnell unter den Tisch fallen zu lassen.

    Ich frage mich übrigens gerade, wo Sie das Thema Steuer anschneiden, ob die Abmahner ihre Einnahmen aus den Abmahnungen alle versteuern - gutes Thema. Wasser predigen und Wein saufen wäre nicht zwingend etwas Neues.

    Abgesehen davon: Sie haben Recht, derartig schwarz-weiße Weltsicht ist nicht lächerlich - sondern eher traurig. Ich korrigiere mich hiermit.

    antworten

  • Schorsch

    17 April 2012 um 13:17 |
    Ich verstehe Ihre Argumentation nicht. Soll es also erlaubt sein sich etwas kostenlos, ohne zu fragen zu nehmen (also klauen) weil es eh schon da ist?

    Wo ist die Grenze zwischen Privatanbieter und Profi-Seller, denn beide handeln doch Gewinnorientiert? Handelt jemand Privat weil er an der Steuer vorbei verkauft? Die Zahl der Bewertungen ist sicherlich kein Kriterium, gibt ja genug Private mit mehreren Hundert Bewertungen aber auch Profis mit nicht mal 50.

    Wie hoch sind den die Kosten für ein "simples Katalogfoto"? Kann ja nicht in Ordnung sein, dass die großen Verkäufer die Produktionskosten für individuelle Werbung stemmen müssen und die kleinen sich dann kostenlos an den gleichen Bildern bedienen dürfen.

    Und Foto-klau muss doch nun wirklich nicht mehr sein, jedes Billig-Handy hat inzwischen schon eine Kamera eingebaut. Es kann also nur Faulheit sein warum man sich fremde Fotos zieht. Selber Schuld kein Mitleid.

    Ich bin mir nicht ganz sicher was lächerlicher ist. Sich zu wehren weil man nicht einverstanden damit ist, dass jemand Werbung für seine Verkaufsaktivitäten mit fremden Fotos macht oder sich einzureden das es völlig ok war zu klauen? Verdrehtes Rechtsverständnis könnte eine Möglichkeit sein, offensichtlicher gehts ja wohl kaum...

    Gruß Schorsch

    antworten

  • Klartexter

    17 April 2012 um 08:55 |
    A stellt für B, gegen Gebühr/Rechnung/etc. ein Produktfoto für seinen Shop bereit. C klaut von B,
    D, E, F klaut wieder rum von C,
    G-J von D, L-O von E, P-S von F
    usw. usw. usw.

    C-Z(hoch10) hätte aber das Bild auch von A kaufen können, jetzt der Funke übergesprungen wo die entgangenen Verdienstmöglichkeiten für A liegen könnten?
    Spätestens C wird den Namen von A als Urheber nicht mehr nennen, alles danach könnte nicht mal mehr um Erlaubnis fragen selbst wenn sie wollten.

    Gruß Schorsch

    Nehmen wir mal an, es handelt sich bei B-Z um private ebay-Verkäufer, die ab und zu mal etwas im Online-Auktionshaus verkaufen und A würde das überragende Geschäftsmodell entwickeln, an diese Endverkäufer Produktfotos zu verkaufen. Wie viel würden B-Z wohl für ein solches "Profifoto" ausgeben, wenn zum Beispiel eine Mütze für 10 Euro versteigert wird - bevor B-Z selbst zur Kamera greifen? Ich kanns Ihnen verraten: Nichts - bis wenige Cent. Lieber Schorsch - ein wenig Realismus wäre manchmal schon ganz angebracht. Gäbe es da was zu verdienen, wären Produktfotoagenturen für ebay-Endkunden schon wie Pilze aus dem Boden geschossen.

    Das verhält sich vielleicht anders, wenn unter B-Z Profiseller oder Firmen sind, die sich einen eigenen Fotografen für ihren Modeserie sparen wollen, im großen Stil verkaufen und dafür im großen Stil Bilder klauen. Abgemahnt werden hier aber offenbar überwiegend Einzelfälle und das auch noch mit völlig überzogenen Forderungen. Da soll so ein simples Katalogfoto Streitwerte von mehreren 1000 Euro haben. Lächerlicher und durchschaubarer gehts kaum...

    Gruß Klartexter

    antworten

  • Schorsch

    16 April 2012 um 22:35 |
    A stellt für B, gegen Gebühr/Rechnung/etc. ein Produktfoto für seinen Shop bereit. C klaut von B,
    D, E, F klaut wieder rum von C,
    G-J von D, L-O von E, P-S von F
    usw. usw. usw.

    C-Z(hoch10) hätte aber das Bild auch von A kaufen können, jetzt der Funke übergesprungen wo die entgangenen Verdienstmöglichkeiten für A liegen könnten?
    Spätestens C wird den Namen von A als Urheber nicht mehr nennen, alles danach könnte nicht mal mehr um Erlaubnis fragen selbst wenn sie wollten.

    Gruß Schorsch

    antworten

  • Klartexter

    02 April 2012 um 21:47 |
    So "Recherchen" bei "Betroffenen" Urheberrechtsverletzern werden schnell mal einseitig. Man ließt ja nur "Hilfe, ich wurde Abgemahnt" nicht aber "ich kopier (klau) mir schnell mal ein paar Bilder" und "mir doch egal, wer die gemacht hat, hauptsache ich kriegs umsonst". Ist ja auch viel leichter und bequemer die Schuld anderen zu geben wenn man erwischt wurde.

    Gruß Schorsch

    Erklären Sie mir doch mal ganz kurz schlüssig, wo für einen Fotografen die Verdienstmöglichkeiten bei einem produktgebundenen Katalogfoto liegen. Werden die Bilder später als Poster angeboten (wow - geiles Mützenfoto - muß ich fürs Wohnzimmer haben) oder wo genau liegt der Verlust für den Fotografen? Oder muß er es vor Gelegenheitsverkäufern bei ebay schützen, damit es unbehelligt auf der Festplatte im Keller gammeln kann?

    Der Standardfall ist hier doch, daß private Kunden einmalig ein Produkt bei ebay verkaufen, das sie exakt dort vorher erworben haben und das exakt mit dem gleichen Foto beworben wurde. Der Fotograf wurde normalerweise vom Hersteller beauftragt und bezahlt - wird also nicht in Armut darben. Ich schrieb es schon an anderer Stelle: Das ist rechtlich nicht okay und kann abgemahnt werden - aber doch bitte nicht mit horrenden Summen, wie es offenbar in diesen Fällen usus ist. Das hat nichts mehr mit Urheberrechtschutz zu tun sondern riecht leider ziemlich streng nach etwas ganz anderem...

    antworten

  • Klartexter

    02 April 2012 um 21:30 |
    Hallo Infosammlerin,

    ganz generell würde mich interessieren: Können Sie vielleicht ein paar Zahlen über die Resonanz von Betroffenen preisgeben und haben Sie schon bei den Anwaltskanzleien direkt vorgesprochen? Ich halte solche Informationen für harmlos, aber wenn Sie das trotzdem nicht hier im Forum diskutieren möchten, lassen Sie mich das bitte wissen.

    Für Ihren Hintergrund - ich gehe davon aus, daß das Thema in einigen Wochen ein ungeahntes öffentliches Interesse erfahren wird...

    antworten

  • didi

    30 März 2012 um 09:51 |
    ich finde das absolut ok, dass hier gemahnt wird und auch die strafe ist/wäre ok.

    niemand muss sich an bildern von anderen bedienen und diese für sich nutzen.
    jedes handy hat heutzutage eine kamera und man kann sicherlich in kürze jedes produkt fotografieren.

    sicherlich nicht wie der profi, aber dafür verdient der profi sein geld und der kunde zahlt es !!!

    also sollte in diesem fall auch die verwenderin der fotos zahlen.

    antworten

  • Schorsch

    27 März 2012 um 13:42 |
    So "Recherchen" bei "Betroffenen" Urheberrechtsverletzern werden schnell mal einseitig. Man ließt ja nur "Hilfe, ich wurde Abgemahnt" nicht aber "ich kopier (klau) mir schnell mal ein paar Bilder" und "mir doch egal, wer die gemacht hat, hauptsache ich kriegs umsonst". Ist ja auch viel leichter und bequemer die Schuld anderen zu geben wenn man erwischt wurde.

    Gruß Schorsch

    antworten

  • InfoSammlerin

    23 März 2012 um 14:31 |
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich studiere zur Zeit Journalistik und möchte im Rahmen einer Hausarbeit eine Reportage über die Vorgehensweise einiger Kanzleien bei den Urheberrechtsverletzungsvorfällen schreiben.

    Ich würde gerne mit den Betroffenen ein Interview durchführen - per Telefon oder skype. Von interviewten Personen werde ich Name und Adresse, evtl. auch Tel.Nr. brauchen (bei tel. Interview). In diesem thread interessiert mich besonders der/die letzte Teilnehmer(in). Wenn Sie das lesen und bereit wären mir die Fortsetzung der Geschichte darzulegen, schreiben Sie mir bitte an mit Namen und Adresse (ich muss bei dem Dozenten auf dem Stadium der Recherche schon die Kontaktdaten der zu interviewenden Personen angeben). Auch alle anderen, die ihre Erfahrungen mit Nebulus->Frau Heide -> Heese&Nied mit mir teilen möchten, sind herzlich willkommen, ich bin an allen Geschichten sehr interessiert.
    Mit vielen Grüßen
    Katrin

    antworten

    • Sascha

      03 Januar 2015 um 17:14 |
      Habe auch einen Brief heute bekommen, und möchte gerne weiteres herausfinden ...
      ich finde eine Abmahnung sollte für privat reichen, nur bei wieder Verwendung oder Wiederholungstäter, da könnte man dann mit einer Mahn Gebür antreten.

      Bitte schicken Sie mir eine e-Mail, und hoffe doch das dass Thema noch aktiv ist.

      antworten

  • InfoSammlerin

    23 März 2012 um 14:14 |
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich studiere Journalistik und möchte im Rahmen einer Hausarbeit eine Reportage über die Vorgehensweise einiger Rechtsanwaltskanzleien verfassen. Ich würde gerne ein Paar Interviews (skype o. telefonisch) mit den Betroffenen machen. Von den interviewenden Personen werde ich Namen, Adresse, ggf. Tel. nr. brauchen. Ich würde sehr gerne mit der Person, die hier zuletzt gepostet hat (MIK), Kontakt aufnehmen. Wer bereit wäre mir seine Geschichte zu erzählen, schreibt mir bitte an

    antworten

  • MIK

    10 Januar 2012 um 13:20 |
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auch ich habe eine ähnliche Abmahnung erhalten - allerdings trotz Schriftverkehr UND Zahlung an v. g. Unternehmen eine Klage erhalten.

    Auch v. G. Rechtsanwaltskanzlei ist involviert und das Schreiben selbiger habe ich erst nach Fristablauf erhalten - inwzischen trotz Zahlung und Übersendung gewünscher Informationen an die Klägerin bereits im letzten Jahr - sogar eine Klage erhalten.

    Nun stehe ich leider sehr ratlos dar.... und hoffe auf einen guten Rechtsbeistand...

    antworten

  • Rechtsanwalt Alexander F. Bräuer

    16 Dezember 2011 um 16:11 |
    Uns liegt eine urheberrechtliche Abmahnung der Frau Petra Heide, Josef-Pamler-Str. 10- 94501 Aidenbach, vertreten durch die Rechtsanwälte Matthias Heese & Werner Nied, Würzburg-Heidingsfeld, vor.

    Im Rahmen der durch Rechtsanwalt Werner Nied gefertigten Abmahnung wird erklärt, daß Petra Heide Lichtbildnerin an 3 Fotos habe und an diesen auch die ausschließlichen Nutzungsrecht habe.

    Die Fotos, die den Gegenstand der Abmahnung bilden, seien widerrechtlich auf der Internethandelsplattform eBay veröffentlicht worden.

    Frau Petra Heide läßt deshalb durch Rechtsanwalt Nied zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung auffordern. Auffallend hieran ist die durch Rechtsanwalt Werner Nied gesetzte und unseres Erachtens ungewöhnlich kurze Frist von nicht einmal 4 Tagen (ab Datum des Abmahnschreibens). Unter weiterer Berücksichtigung, daß die Abmahnung auf dem Postwege versendet worden ist, stellt sich daher insbesondere die Frage, welcher Zweck durch eine doch eher sehr knapp bemessene Frist verfolgt wird.

    Die der Abmahnung beiliegende und durch RA Werner Nied vorformulierte strafbewehrte Unterlassungserklärung sieht ein Vertragsstrafeversprechen von 5.100,00 EUR für jeden Fall der Zuwiderhandlung unter Ausschluß der Einrede des Fortsetzungszusammenhangs vor. Ferner sollen darin Ansprüche auf Auskunft, Kostenerstattung und Schadensersatz dem Grunde nach anerkennt werden. Überdies soll man sich darin dazu verpfichten, Abmahnkosten - also Rechtsanwaltsgebühren - für die Inanspruchnahme der Kanzlei Heese & Nied Rechtsanwälte auf Grundlage eines Gegenstandswertes von 12.000,00 EUR zu erstatten.

    Aufgrund des mit dieser Abmahnung einhergehenden Risikos, insbesondere hinsichtlich der vorgefertigten strafbewehrten Unterlassungserklärung, können wir nicht empfehlen, diese so in der der Abmahnung beiliegenden Form unterzeichnet zurückzureichen.

    In derartigen Zweifelsfällen regen wir dringend an, sich mit einem fachkundigen Berater in Verbindung zu setzen.

    Ebenso raten wir davon ab, solche Abmahnungen als bloße "Abzocke" oder unberechtigte Massenabmahnungen abzutun oder diese sonstwie auf die "leichte Schulter" zu nehmen.

    antworten

  • miss*ann

    06 Oktober 2010 um 12:37 |
    Hallo, habe eben auch so eine Abmahnung erhalten in höhe von 127,50 für die verwendug der bilder. Habe voher bei diesen anbieter gekauft, die bilder habe ich auch voher abgeändert, so dass der name nebulus garnicht mehr erscheint.
    was soll ich machen?Bitte schreibt zurück!

    antworten

  • miss*ann

    06 Oktober 2010 um 12:37 |
    Hallo, habe eben auch so eine Abmahnung erhalten in höhe von 127,50 für die verwendug der bilder. Habe voher bei diesen anbieter gekauft, die bilder habe ich auch voher abgeändert, so dass der name nebulus garnicht mehr erscheint.
    was soll ich machen?Bitte schreibt zurück!

    antworten

  • Abmanung v. Petra eide

    05 Oktober 2010 um 11:24 |
    habe auch eine Abmahnung von 2.10.10 Fotografie Petra Heide bekommen. Wahrscheinlich handelt es sich immer um dem gleichen Brief.Frau Heide fordert 2x120,00EURO für 2 Bilder. Der Brief ist voll mit Paragraphen aufgesetzt. Das Briefpapier hmmm scwarz weiß, Bilder Kopie und die Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung komisch. Nun ja, habe frau Heide 4.10. angerufen und mit ihr persönlich gesproch. Habe ihr den Fall geschildert das es dumm von mir war. Sie meinte sie könne mir mit einem Erlass für jedes Bild 40 Euro kommen, also sollte ich 160 Euro zahlen. Was soll ich jetzt machen ? Bitte schreibt zurück.

    antworten

  • Afina

    17 September 2010 um 14:54 |
    Habe auch eine Abmahnung erhalten. Habe nur zwei Bilder verwendet. Habe den Betrag von 247,50 Euro bezahlt und eine modifizierte Unterlassungserklärung abgegeben. (siehe Wikipedia) Das Risiko noch höhere Kosten zu erhalten und nicht mehr ruhig schlafen zu können war es mir nicht wert, da sie im Recht sind, wenn man sich mal quer durchs Internet liest. Hab keine Lust auch noch dann die Anwaltsgebühren zu zahlen, und wenn es nur 100 Euro sind.

    antworten

  • Chris1234

    23 August 2010 um 10:59 |
    Habe ebenfalls Abmahnung wie oben beschrieben erhalten. Allerdings handelt es sich nicht um mein eigenes Ebay-Konto, sondern um das eines Freundes, der ebenfalls bei der Firma Nebulus Produkte gekauft hat und dann, wegen Abwesenheit, mich als Lieferadresse angegeben hat. Nahc der Übergabe an den Freund hat er die Produkte wieder verkauft, und, wie ich jetzt weiss, die Fotos dazu verwendet.
    Was tun? Wer hat Erfahrung mit dem 2. Schritt?

    antworten

  • goran298

    03 Juli 2010 um 16:53 |
    Hallo,
    habe auch eine Abmahnung erhalten.
    Die Firma Foto-und Grafikservice möchte sage und schreibe
    960EURO von mir für 8 Bilder haben.
    Ich hab in den beiden Auktionen die Bilder benutzt. Keine
    Frage das war dumm, aber ich habe die beiden Artikel bei
    nebulus ersteigert und durch den Verkauf bin ich pi mal Daumen
    auf Null raus. Und soll jetzt fast 1000EURO zahlen???
    Hilfe. Kann man da irgendwas machen???

    antworten

    • soso

      05 September 2014 um 00:16 |
      hallo goran298

      ich habe gleiche Problem

      haben sie die betrag bezahlt ???

      wer hat nicht bezahlt ????

      antworten

  • Finke

    18 Mai 2010 um 11:51 |
    Ich habe gestern das gleiche Schreiben bekommen wegen Bildern die ich genutzt habe. Ich soll 360 Euro zahlen. Leider ist zu dem vorgenannten Fall kein Endergebnis mitgeteilt worden. Was soll ich tun? zahlen oder nicht? Dankeschön und Grüße.

    antworten

  • Weiß & Partner

    22 April 2010 um 15:31 |
    Uns liegt eine weitere urheberrechtliche Abmahnung der Frau Petra Heide, Foto- und Grafikservice, Aidenbach, vor.

    Darin wird erneut ein Unterlassungsanspruch wegen der unbefugten Benutzung eines Fotos bei ebay geltend gemacht.

    Frau Heide fordert die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie ein Lizenzentgelt in Höhe von 120,00 EUR und 7,50 EUR Unkostenerstattung.

    Im übrigen kann auf Vorstehendes verwiesen werden.

    antworten

  • sierra

    23 Februar 2010 um 09:59 |
    Hallo,
    es geht ebenfalls um eine Abmahnung der Frau Petra Heide, welche 60,- EURO für die Verwendung des Bildes und einen 100 % Aufschlag fordert. Ebenso fordert Sie eine Pauschale in Höhe von 7,50 EURO.Wir kommen also auf einen Gesamtbetrag von 127,50 EURO.
    Die Unterlassungserklärung ist ein Witz und wird so eh nicht unterschrieben!
    Da hier ja viele schreiben die Nebulus GmbH hätte abgemahnt sie hätten die Rechte an den Bildern, diese Abmahnungen allerdings von Frau Petra Heide unterzeichnet wurden, interessiert es mich ob eine Feststellungsklage Sinn macht. Frau Heide legte allerdings eine Erklärung an Eides statt mit zu dem Schreiben, dass Sie die Urheberin wäre.
    Angeblich wurde ein Screenshot gemacht um zu beweisen dass ihr Foto genutzt wurde. Screenshots kann man ohne Probleme bearbeiten, daher sehe ich darin keinen Beweis. Das migeschickte Bild mit dem Foto ist in schwarz weiss und das gesamte Schreiben ist etwas unstimmig.
    Auf der ersten Seite gibt es drei verschiedene Firmenbezeichnungen der Frau Heide, ebenso schreibt Sie wir fordern, gibt dann aber eine Erklärung ab, dass nur Sie die Urheberrechte hat.
    Alles sehr unstimmig finde ich, was kann man tun?

    Danke für eine Information!

    antworten

  • Weiß & Partner

    19 Februar 2010 um 14:14 |
    Auffallend ist, dass die Abmahnungen der ebenso in Aidenbach ansässigen Firma Nebulus GmbH (wir berichteten) ([url] http://www.ratgeberrecht.eu/abmahnung/abmahnung-nebulus-gmbh.html[/url]) im Auftrag der Geschäftsführung von einer Frau Petra Heide unterzeichnet worden sind.

    Ob es sich dabei um einen Zufall handelt, vermögen wir noch nicht abschliessend zu beurteilen.

    Bemerkenswert ist jedoch weiter, dass die Adressatin der uns vorliegenden Abmahnung zuvor einen Artikel bei der Nebulus GmbH gekauft hatte.

    antworten

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